Berichte von Aktionen, Briefe und sonstige Materialien

► Übergabe der Wünsche an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann

Wir haben gefragt, was sich Menschen mit Diabetes für die Versorgung wünschen und was sie am meisten ärgert? Bei unserer Postkartenaktion im Rahmen der Kampagne 2015 sind mehr als 1 000 Antworten eingegangen. Die Ergebnisse der Umfrage wurde am 12. November 2015 an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann in Berlin übergeben: 22 % der Teilnehmer wünschen sich mehr Erstattung von Teststreifen, Insulinpumpen und Messsystemen zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), jeder 6. wünscht sich mehr Aufklärung, vor allem bessere Unterscheidung zwischen Typ 1- und Typ 2-Diabetes in der Öffentlichkeit. Jeder 5. Mensch mit Diabetes fühlt sich in seiner Lebensqualität eingeschränkt und 19 % ärgern sich zusätzlich über die hohen Anforderungen an das tägliche Selbstmanagement. Staatssekretär Laumann zeigte sich tief beeindruckt von der Vielzahl der Einsendungen sowie der offenkundigen Einigkeit der Patienten über ihre Hauptärgernisse und Wünsche. Hier ein Foto der Übergabe:

 

► Brief an Bundesminister Christian Schmidt zu seinem Interview mit der Bild am Sonntag bzgl. Zuckersteuer und Tabak-Werbeverbot

► Friedhelm Woch vom Diabetikertreff Rheinberg (NRW) traf am 18. Juli 2014 Frau Weiss, MdB (CDU) und berichtet:

„Frau Weiss steht 100% hinter der Forderung“ Diabetes stoppen – jetzt“. Sie berichtete u.a., dass die Union der Volkskrankheit Diabetes den Kampf angesagt hat: erstmalig gibt es eine krankheitsbezogene Berichterstattung. Berichterstatter ist der Gesundheitspolitiker MDB Dietrich Monstadt (CDU).

Weiter fordert die Union die Verankerung des Diabetes mellitus im geplanten Präventionsgesetzt sowie die Umsetzung eines nationalen Diabetesplans.“

► Gespräch mit Karl-Josef Naumann

Am 12.3.2014 traf sich die deutsche Diabetologie zu einem Gespräch mit Karl-Josef Laumann, beamteter Staatsekretär im Bundesgesundheitsministerium und Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege. Der Patientenvertreter im Vorstand von diabetesDE- Deutsche Diabetes-Hilfe, PD Dr. Christian Berg (li.) brachte das Hauptanliegen auf den Punkt: Die Versorgung von Menschen mit Diabetes in Pflegeeinrichtungen ist mangelhaft, sie müsse viel stärker am Patienten orientiert werden. Diabetes müsse bei allen geriatrischen Erkrankungen mit gedacht und in Therapieschemata und Vergütung angemessen berücksichtigt werden.

PD Dr. Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, beschrieb eine neue Initiative der DDG, Diabetes „europatauglich“ in die Curricula von Kranken- und Pflegeberufe zu integrieren, und zertifizierte Weiterbildungslehrgänge zu fördern, um bereits im Beruf befindlichen Kranken- und Pflegekräften zu ermöglichen, adäquat mit den Betroffenen und ihrer Erkrankung umzugehen. Thomas Kipp, Referent Gesundheitspolitik beim Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD) betonte die Schwierigkeit der Versorgung von Menschen mit Diabetes im ländlichen Raum.


PD Dr. Christin Berg, Patientenvertreter im Vorstand von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Karl-Josef Laumann, Dr. S. Gerlach, Leiterin Gesundheitspolitik diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, PD Dr. E. Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Dr. D. Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), T. Kipp, Referent Gesundheitspolitik, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD)

► Sabine Härter (Bezirksvorsitzenden BV AC der Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes des Landesverbandes NRW) traf Bettina Herlitzius (MdB, Grüne) in Aachen:

Bericht zum Treffen

Die Diabetes-Selbsthilfe-Gruppe Dörverden setzt sich für die Kampagne "Diabetes STOPPEN - jetzt!" ein. In der Zeitung wurde darüber am 5.8.2013 berichtet:

 
► Leonhard Schmitz (seit 40 Jahren Typ 1-Diabetiker), Diabetes-Selbsthilfe-Gruppe Rhein-Erft-Kreis:

„Die Abgeordneten und zukünftigen Abgeordneten kümmern sich ein Scheiß um uns Bürger. Heute hat mir die Kandidatin von der Piraten-Partei (Frau Osburg) abgesagt. Und unsere designierten Bundestagsabgeordneten der CDU (Dirk Timm) und SPD (Dr. Georg Kippels) - und selbst der Abgeordnete der Grünen (Elmar Gillert) - fahren lieber in Urlaub, so hat man mir gesagt.“

 
Am 29.07.13 hat Gerhard Humke (Bezirksvorsitzender des DDB, LV Hessen) Dr. Franz-Josef Jung in seinem Wahlkreis Groß-Gerau zum Gespräch getroffen. Hier sein Kommentar:

„Heute hatte ich ein Gespräch mit Herrn Jung. Es war ein Gespräch auf Augenhöhe, allerdings sagte er mir, das er nicht im Gesundheitsausschuss sitzt und die Unterlagen an Herrn Spahn (Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag) weiterleitet. Herr Jung zeigte viel Verständnis für unser Anliegen und er möchte sich daher bei Herrn Spahn  für unsere Sache einsetzen. Was daraus wird - wir müssen uns überraschen lassen. Herr Jung möchte sich auch beim G-BA einsetzen, damit die Patientenvertreter endlich Stimmrecht bekommen.“

 
► Unsere Mitglieder Birgit Hansel, Hubert Kox und Berthold Jehle haben Andreas Jung, MdB (CDU) getroffen. Hier ein Bericht über das Treffen:

"Am Dienstag, den 18.6.2013 haben wir, Birgit Hansel, Hubert Kox/Diabetesforum Radolfzell und Berthold Jehle/Delegierter diabetesDE, mit Andreas Jung ein Gespräch auf der Basis der Forderungen von diabetesDE geführt.
 
Schwerpunkte waren die Themen Prävention, gesunde Ernährung und die Förderung von Bewegung schon im Kindergarten und Schulbereich. Herr Jung zeigte sich allen Anliegen gegenüber sehr aufgeschlossen und will sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Sache einsetzen. Das Ausmaß der Erkrankung in Deutschland war ihm nicht bewusst und hat ihn überrascht. Er bot an, bei Aktivitäten des Diabetes Forum Radolfzell e.V., wie Diabetikertag oder Bodenseefreizeit für jugendliche Diabetiker, sich für Unterstützung auf politischer und lokaler Ebene einzusetzen.

Dass die Worte nicht nur Worte bleiben, sondern auch Taten folgen, werden wir Herrn Jung nachhaltig informieren und auffordern, die Zusagen auch umzusetzen."

Ein Foto der Aktion finden Sie hier.
 
Und hier ein Bild des Teams bei Dreh unseres Social Spots zur Kampagne:

 
► Unser Mitglied Ramona Elwes hat Sven-Christian Kindler, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) getroffen. Ihren Bericht des Treffens können Sie hier lesen:

"Am 31. Mai habe ich meinem Wahlkreisabgeordneten Sven-Christian Kindler, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) getroffen. Ich bin Mutter eines 11-jährigen Kindes, das seit fast einem Jahr einen Diabetes Typ 1 hat und daher war es mir sehr wichtig, für die Betroffenen dieser Diabetesform zu sprechen. Herr Kindler hatte sich vor dem Termin bereits informiert und wusste schon vieles über Diabetes. Er kennt sogar jemanden mit Diabetes Typ 1. Da brauchte ich den Diabetes und die Unterschiede der Typen gar nicht mehr erklären.
 
Ich habe dann geschildert, wo es meiner Meinung nach noch etwas zu tun gibt. Es gibt ja immer noch Schulen, an denen Kinder mit Diabetes keine Ausflüge und/oder Klassenreisen mitmachen dürfen. Dies liegt ja meistens daran, dass die Lehrer nicht informiert sind. Es gibt immer noch zu viele Menschen, die denken, dass alle Kinder mit Diabetes zu viel Süßes gegessen haben. Ich wünsche mir mehr Öffentlichkeitsarbeit - und Politiker können Themen in der Öffentlichkeit voranbringen. Wir brauchen mehr Forschung und wir brauchen Zahlen und Daten als Grundlage. Ich habe dann für einen nationalen Diabetesplan geworben.
 
Herr Kindler hatte sich im Vorwege bei Fraktionskollegen bzw. -kolleginnen mit dem Schwerpunkt Gesundheitsthemen nach dem Stand der Dinge erkundigt. Er berichtete mir, dass das Thema dort bekannt sei und diskutiert werde. Die Forderung nach einem nationalen Diabetesplan wird unterstützt. Frau Künast (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), war ja auch bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Kampagne. Besonders wichtig sind Herrn Kindler die Prävention (Typ 2) und die Vernetzung der verschiedenen an der Versorgung Beteiligten (Krankenhäuser, Ärzte, Kassen, u.a.) zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.
 
Herr Kindler hat versprochen, „meine“ Forderungen innerhalb der Fraktion weiterleiten."

 
► Unser Mitglied Richard Schlomann hat Paul Lehrieder (MdB CSU und stellvertretender Vorsitzender der AG Arbeit & Soziales) getroffen. Hier sein Bericht:

„Das Treffen mit Herrn Lehrieder war sehr kurzweilig und hat knapp eine Stunde gedauert. Herr Lehrieder zeigte sich interessiert am Thema Diabetes und fand einige der 20 Forderungen sehr gut. Zu den meisten stand er eher neutral und die Forderung nach einer "Zucker/Fett Steuer" lehnt er ab. Er hatten sich im Vorfeld in die E-Mail und Forderungen eingelesen und stellte auch Fragen dazu. 

Herr Lehrieder betonte sehr den sozialen Aspekt der Kampagne und auch die Wichtigkeit von gesunder Ernährung und Sport an den Schulen. Für dieses Thema setzt er sich ein. Wir kamen auch auf die Thematik des CGMs und die damit verbundenen Kosten zu sprechen. Insgesamt betonte Herr Lehrieder, dass er enorme Vorteile in der Prävention sieht, da diese spätere Kosten reduzieren kann. Er will unsere Forderungen und Kampagne dem bayrischen Hausärzte-Verbund vorstellen und dort auch Meinungen und Feedback einholen, da er einen engen Kontakt zu diesem Verband hält.

Herr Lehrieder hat versprochen, mich zu kontaktieren, sobald er Neuigkeiten zur Thematik hat. Er hat jedoch auch gesagt, dass er vor der Sommerpause und in diese Legislaturperiode keine signifikanten Änderungen mehr erwartet.

Ich denke, insgesamt war es ein sehr positives Gespräch. Herr Lehrieder war vorher mit dem Thema Diabetes noch nicht oft in Kontakt gekommen, da in seiner Familie niemand betroffen ist. Somit war auch die Grundaufklärung eines der Gesprächsthemen."

Ein Bild zu dem Treffen finden Sie hier.

 
► Am 09. Mai 2013 fand in Leipzig eine Kundgebung gegen Versorungseinschränkungen statt. Ein Video zur Kundgebung finden Sie hier, Bilder der Aktion stehen hier.

 
► Jan Twachtmann, Vorstandsvorsitzender der DDH-M und Typ-1-Diabetiker, hat seinen Abgeordneten getroffen. Hier sein Bericht:

"Ich hatte heute den Termin mit meinem Wahlkreisabgeordneten Michael Gerdes, MdB (SPD). Herr Gerdes hatte sich vor dem Termin sogar - trotz engem Terminkalender im Wahlkampf - in die Thematik eingelesen. Diabetes, Hypo, Insulinpumpe, Pen, unterschiedliche Insuline waren Herrn Gerdes bekannt. Er hat sich die Forderungen angeschaut und vorab mit Ulla Schmidt gesprochen.

Wir haben uns gut unterhalten, die Forderungen, Probleme und Nöte besprochen und Herr Gerdes fand unsere Forderungen gut und richtig. Herr Gerdes ist auch stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss und wies auf ein paar Probleme hin (Selbstverwaltung der Krankenkassen, die beachtet werden müsse, und dass er natürlich kein Gesetz machen könne, "alle Diabetiker bekommen Insulinpumpen", was mir natürlich auch klar war). Er sah aber das strukturelle Problem im G-BA und hielt die Situation dort auch für untragbar (er war selber Betriebsrat im Bergbau und sollte Mitbestimmung also tatsächlich sinnvoll und richtig finden, ich halte es daher nicht für eine Floskel). Herr Gerdes fand es auch wichtig Selbsthilfe und Ehrenamt zu stärken und sagte, dass er auch eng mit den Selbsthilfegruppen in Bottrop zusammen arbeitete. Herr Gerdes hat auch angeboten, dass er uns unterstützen würde, wenn wir an die Schule herangehen wollten oder anderweitig politische Unterstützung benötigten.

Herr Gerdes kennt das Thema Diabetes auch aus der Familie. Ich glaube alles in allem ist das Gespräch sehr gut verlaufen (war ja auch mein erstes Wahlkreis Gespräch). Wenn alle Abgeordneten das Thema so wichtig nehmen würden, wären wir schon einen riesen Schritt vorangekommen."

Ein Foto des Treffens finden Sie hier.

 

► Der Landesverband NRW der DDH-M hat im Rahmen einer Strategietagung den Landesdelegierten am 26. und 27. April 2013 in Oberhausen die bundesweite politische Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“ vorgestellt. Ein Foto der Aktion finden Sie bei den Bildern von Aktionen, hier die Pressemitteilung dazu:

Pressemitteilung DDH-M NRW (PDF)

► Unser Mitglied Reiner Kling hat sich mit der Bundestagskandidaten Christina Kampmann (SPD) getroffen. Seine Gesprächnotiz finden Sie unten, ein Bild des Treffen steht bei den Bildern von Aktionen.

Gesprächsnotiz PDF

► Die Diabetes-Selbsthilfegruppe Asbach/Flammersfeld hat ihren Abgeordneten eingeladen. So sieht das Plakat aus: 
 
Plakat Rüddel
Und ein Foto von der Aktion können Sie sich hier anschauen.

Und die Rhein-Zeitung hat auch über dieses Treffen berichtet:

Scan Zeitungsbericht Treffen Rüddel

 

► Die Diabetes-Selbsthilfegruppe Döerverden war gleich mehrfach aktiv: Sie sind nach Berlin gefahren ...

Zeitungsbericht Verdener Aller-Zeitung
(Bericht Verdener Aller-Zeitung, 29. April 2013)

und haben sich mit ihrem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt getroffen. Ein Bericht dazu finden Sie auf der Website von Herr Mattfeldt.